Interview:


Mit Beginn unseres Wirkens haben wir uns stets nach den Wünschen der Angehörigen gerichtet. Sie beklagen den Tod eines lieben Familienmitgliedes oder Freundes. Sie sind in Trauer, kommen sich verlassen vor und können sich dennoch Ihrem Schmerz nicht einfach hingeben, weil das Leben um Sie herum weitergeht und sie mit einer erschreckenden Fülle notwendiger Erledigungen konfrontiert werden. Dazu gehört auch die Begegnung mit uns, einem Bestatter, von dessen Arbeit sie bislang kaum eine Vorstellung gehabt haben. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, ihnen hilfreich zur Seite zu stehen und für ihre aufkommenden Fragen nützliche Antworten zu finden. Unser Ziel ist es, ihnen durch unsere umfassenden Dienstleistungen in würdevoller Weise zu helfen und sie wo es nur geht zu unterstützen.

Was müssen Hinterbliebene bei einem Todesfall zu Hause beachten?


Bei einem Sterbefall zu Hause ist sofort ein Arzt zu rufen, welcher den Totenschein ausstellt. Danach können sie uns, das Bestattungsunternehmen informieren, was sie aber nicht gleich machen müssen, wenn sie noch einmal in Ruhe von dem Verstorbenen Abschied nehmen möchten.
Auf Wunsch machen wir auch Hausbesuche bei den Angehörigen um die Formalitäten zu erledigen.

Wie ist das, wenn jemand im Krankenhaus oder Pflegeheim verstirbt?


Im Krankenhaus sowie im Pflegeheim stellt sofort ein Arzt den Totenschein aus. Diesen bekommen die Angehörigen bei der Abholung der persönlichen Sachen des Verstorbenen ausgehändigt. Den Totenschein müssen die Hinterbliebenen uns mitbringen, da wir diesen zur Abmeldung bzw. Beantragung der Sterbeurkunden auf dem Standesamt benötigen.

Welche Formalitäten erledigen sie für die Angehörigen und welche Unterlagen sind mitzubringen?


Wie oben schon erwähnt, die Abmeldung beim Standesamt, die Rentenabmeldung sowie Beantragung der 3 monatigen Vorschußzahlung für Witwen und Witwer. Alle Abmeldungen von Versicherungen. Mit einer Vollmacht der Anghörigen schreiben wir Kündigungen für die ESAG, Gasversorgung, Telekom, Zeitungsabonnements, Rundfunk-/TV-Gebühren, Wohnungsgenossenschaften sowie private Hausvermieter etc.
Zur Abmeldung beim Standesamt benötigen wir die ärztliche Todesbescheinigung, den Personalausweis bzw. Paß, die Geburts- und Heiratsurkunde, bei geschiedenen Personen das Scheidungsurteil. Für die gesetzlichen Krankenkassen die Chipkarte, für die Rente die Rentenbescheide und für die Versicherungen die Policen.

Welche Bestattungen führen Sie aus?


Wir übernehmen die Ausführung aller Bestattungen, dass heißt: Erdbestattungen, Feuerbestattungen, Seebestattungen sowie anonyme Bestattungen. Weiterhin übernehmen wir die Überführung von Verstorbenen aus dem In- und Ausland.

Organisieren sie auch den Ablauf der Trauerfeierlichkeit?


In Absprache mit den Angehörigen wird der Termin für die Trauerfeier festgelegt und je nach Wunsch ein Redner bzw. Pfarrer und die Musiker oder Sänger bestellt. Auch den Blumenschmuck kann man bei uns bestellen, dieser wird dann vor der Trauerfeier von der Gärtnerei auf dem Friedhof angeliefert und wir bereiten die Feierlichkeit vor.


Benötigte Unterlagen

Für die Bearbeitung eines Sterbefalls benötigen wir folgende Unterlagen von Ihnen.
  • Ärztliche Todesbescheinigung
  • Personalausweis (evtl. Pass)
  • Familienstammbuch (Geburtsurkunde, Eheurkunde)
  • Sterbeurkunde (falls Ehepartner bereits verstorben)
  • bei Geschiedenen, rechtskräftiges Scheidungsurteil mit Aktenzeichen
  • Chipkarte der Krankenkasse
  • Rentenanpassungsmitteilung  (Altersrente, für Verwitwete Witwenrente)
  • Versicherungspolicen (Lebens- bzw. Sterbegeldversicherung)
  • ggf. Schwerbehindertenausweis
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